Was ist die LME und wofür ist ihre Notierung maßgeblich?
Die London Metal Exchange ist die weltweit führende Börse für Nichteisenmetalle. Ihre täglichen Notierungen in US-Dollar je Tonne gelten als globale Referenz und bilden die Grundlage, an der sich Kupfer-, Aluminium- oder Zinkpreise weltweit orientieren.
Was dahintersteckt
An der London Metal Exchange werden Nichteisenmetalle wie Kupfer, Aluminium, Blei, Zink, Zinn und Nickel gehandelt. Aus diesem Handel entsteht täglich ein offizieller Referenzkurs je Metall — notiert in US-Dollar pro Tonne. Er gilt für Raffinademetall in börsenregistrierten Marken, nicht für Schrott. Weil praktisch der gesamte internationale Metallhandel darauf Bezug nimmt, ist die LME-Notierung dennoch der weltweite Maßstab. Die Preise schwanken laufend mit Angebot, Nachfrage und Konjunktur.
Warum das für Sie zählt
Wenn Sie Metall verkaufen, ist die LME-Notierung der Ausgangspunkt für einen nachvollziehbaren Preis — statt einer pauschalen Zahl. Vom Börsenwert werden Abschläge für Legierung, Reinheit, Aufbereitung und Logistik abgezogen. Wer diese Basis kennt, kann Angebote einordnen. Ob Sie den Preis fixieren oder an die Börse binden, klären wir in unserer Verwertungsberatung; die aktuellen Kurse sehen Sie unter LME-Tageskurse.
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