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EUWID-Marktspiegel: Verkaufspreise für Nichteisen-Metallschrotte ziehen Ende August wieder an
Ende August 2026 erholten sich die Großhandelsnotierungen für NE-Metallschrotte auf den mitteleuropäischen Märkten. Treiber sind knappes Materialangebot und höhere Metallbörsenkurse.
Kupfer- und Aluminiumschrotte verzeichnen trotz Sommerruhe und Niedrigwasser-Logistikproblemen eine spürbare Preiserholung.
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Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963: Pflicht zu Melt-and-Pour-Nachweisen für Stahlimporte ab 1. Oktober 2026
Die EU-Kommission hat am 31. August 2026 die Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963 erlassen, die verbindliche Nachweise für das Schmelz- und Gießland ('melt and pour') von Stahlimporten ab dem 1. Oktober 2026 vorschreibt.
Ab 1. Oktober 2026 müssen Importeure von Stahl- und Sekundärstahlprodukten das Werkszeugnis (MTC) inklusive Schmelznummer vorlegen.
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EU-Kommission bereitet Verordnungsentwurf für Aluminiumschrott-Exportzoll vor
Die EU-Kommission plant im Rahmen des RESourceEU-Aktionsplans die Vorlage einer gezielten Handelsmaßnahme zur Einschränkung von Aluminiumschrott-Exporten für Anfang September 2026.
Der offizielle Verordnungsentwurf sieht die Einführung von Exportzöllen in Höhe von bis zu 15 Prozent auf Ausfuhren von Aluminiumschrott in Drittstaaten vor.
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Posniak Recycling nimmt erste stationäre Entschichtungsanlage für asbestkontaminierte Stähle und Metalle in Betrieb
Posniak Recycling hat am Standort Salzgitter die deutschlandweit erste stationäre Entschichtungsanlage für asbest-kontaminierte Stähle und Metalle in Betrieb genommen. Damit wird die gefahrstofffreie Aufbereitung belasteter Industrieschrotte im industriellen Maßstab ermöglicht.
Erstmals steht für asbestkontaminierte Metallschrotte eine stationäre Dekontaminationsanlage bereit, die Schadstoffe rechtssicher entfernt und Sekundärmetalle für die Schmelze freigibt.
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Preisanstieg bei NE-Metallschrotten: Kupferschrott klettert Ende August wieder spürbar
Nach den vorangegangenen Dämpfern drehen die Großhandelsankaufspreise für NE-Metallschrotte Ende August 2026 wieder ins Plus. Kupferschrott und Rotguss verteuern sich um bis zu 20 Euro pro 100 Kilogramm.
Kräftige Preiserholung bei Kupferschrott und Rotguss um 20 Euro je 100 Kilogramm belebt den deutschen Altmetallmarkt Ende August.
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Preisdruck auf NE-Metallschrottmärkten in Deutschland Ende August 2026
In der letzten Augustwoche gaben die Großhandelseinkaufspreise für Nichteisen-Metallschrotte in Deutschland spürbar nach. Besonders Kupfer-, Messing- und Edelstahlfraktionen verzeichneten Preisabschläge.
Gefallene Großhandelseinkaufspreise bei Kupfer-, Messing- und Edelstahl-Schrotten setzen die Margen der Schrotthändler kurzfristig unter Druck.
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Trimet Aluminium SE erweitert Kapazitäten für Sekundäraluminium und geschlossene Recyclingkreisläufe
Der Aluminiumproduzent Trimet verstärkt seine Aktivitäten im Recyclingbereich und investiert in geschlossene Materialkreisläufe zur Sicherung der Rohstoffversorgung.
Trimet baut das Recyclingportfolio aus, um der steigenden Nachfrage nach klimafreundlichem Sekundäraluminium gerecht zu werden.
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EU-Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963 zu „Melt and Pour“-Herkunftsnachweisen im Amtsblatt veröffentlicht: Neue Nachweispflichten für Stahlimporte und Schrottlieferketten ab 1. Oktober 2026
Am 31. August 2026 wurde im EU-Amtsblatt die Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963 veröffentlicht. Sie regelt die Nachweisführung für den Schmelz- und Gussort ('Melt and Pour') sowie Schmelzennummern bei Stahlimporten und tangiert verarbeitete Schrottlieferketten.
Importeure und Lieferkettenpartner müssen ab 1. Oktober 2026 das Land der Rohstahlerzeugung nachweisen; bis September 2027 gelten Erleichterungen über alternative Handelsdokumente.
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Kraftwerk Voerde gesprengt: 30.000 Tonnen Stahlschrott für das Metallrecycling
Mit der erfolgreichen Sprengung von Kesselhaus B am RWE-Standort Voerde fallen rund 30.000 Tonnen Stahlschrott an. Die Aufarbeitung erfolgt durch PORR Becker.
Ein Großanfall von rund 30.000 Tonnen Schwerschrott wird in den kommenden Wochen dem Aufbereitungs- und Schmelzkreislauf zugeführt.
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Österreichisches EDM-System: Release-Update bei eVerbringung behebt Schnittstellenfehler mit DIWASS
Das österreichische Umweltportal EDM spielte am 28. August 2026 ein Schnittstellen-Update für eVerbringung ein. Damit werden Übertragungsfehler und Berechtigungskonflikte mit der zentralen EU-Plattform DIWASS behoben.
Österreichische Schrotthändler können Transport- und Verwertungsmeldungen im grenzüberschreitenden Schrotthandel ab sofort wieder fehlerfrei digital synchronisieren.
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Posniak Recycling nimmt erste stationäre Entschichtungsanlage für asbestbelasteten Schrott in Salzgitter in Betrieb
Die Posniak Recycling GmbH hat ihren Standort in Salzgitter um die deutschlandweit erste stationäre Spezialanlage zur Entschichtung asbestkontaminierter Stähle erweitert.
Mit der neuen Anlage lässt sich ehemals deponierungspflichtiger, schadstoffbelasteter Stahlschrott wieder sicher in den Wertstoffkreislauf rückführen.
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Weltweite Rohstahlproduktion im Juli leicht gesunken – Stahlschrottmarkt im August in stabiler Seitwärtsbewegung
Der europäische Stahlschrottmarkt zeigt Ende August 2026 ein ruhiges Bild. Bei saisonal geringem Schrottaufkommen und verhaltener Werksnachfrage verharren die Schrottpreise weitgehend auf Vormonatsniveau.
Ein knappes Schrottangebot trifft Ende August auf verhaltene Abnahmemengen der Stahlwerke, was zu einer anhaltenden Preisstabilisierung führt.
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US-Exportstopp für Batterien und Wolframschrott: Neue Zuteilungsregel blockiert Ausfuhr in die EU
Das US-Handelsministerium hat Ende August 2026 eine Allokationsregel erlassen, die den Export von zerkleinertem Lithium-Ionen-Batterieschrott und Wolframschrott stoppt. Das Material muss im Inland verbleiben.
Auf Basis des Defense Production Act müssen US-Exporteure 100 % ihres Batterie- und Wolframschrotts im US-Inland verkaufen.
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Die neue FRANZL-Website ist online
Handel, Rückbau, Verlagerung, Bewertung und Verwertung – dazu Metallwissen und Transportdaten: Die neue FRANZL-Website bündelt alles an einem Ort, nachvollziehbar und ohne Umwege.
Was bisher verstreut war, liegt jetzt an einem Ort – von der ersten Anfrage bis zur Verwertung, jederzeit nachvollziehbar.
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Derichebourg schließt 480-Mio.-Euro-Übernahme der Scholz Recycling Gruppe ab
Der französische Recyclingkonzern Derichebourg hat die Übernahme der deutschen Scholz Gruppe für 480 Mio. Euro abgeschlossen. Damit entsteht ein neuer europäischer Marktführer im Metall- und Schrottrecycling.
Mit dem Vollzug der Übernahme von Scholz baut Derichebourg seine Netzwerke in Deutschland und Mitteleuropa drastisch aus, um die Schrottversorgung für die EAF-Transformation der Stahlindustrie zu sichern.
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Österreichisches EDM-System: Updates bei eVerbringung lösen DIWASS-Übertragungsfehler
Das österreichische Klimaschutzministerium (BMLUK) hat Anpassungen in der EDM-Anwendung eVerbringung vorgenommen, um Übertragungs- und Berechtigungsfehler zum zentralen EU-System DIWASS zu beheben.
Durch die Korrekturen im EDM-System können Transport- und Verwertungsmeldungen für notifizierte Metallschrott-Verbringungen wieder fehlerfrei digital übermittelt werden.
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EU-Kommission genehmigt geänderten Förderrahmen für Thyssenkrupp-Grünstahlprojekt
Die EU-Kommission hat die Anpassung der 2-Milliarden-Euro-Förderung für das Duisburger Direktreduktionsprojekt von Thyssenkrupp gebilligt. In der Anlaufphase darf flexibel Erdgas genutzt werden.
Die Förderanpassung nimmt den zeitlichen Druck bei der Wasserstoffverfügbarkeit und sichert die langfristige Investition in die Umstellung auf schrottbasierte und wasserstofffähige Routen.
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Kupferschrottpreise geben nach LME-Allzeithoch deutlich nach
Nach einem neuen Allzeithoch an den Metallbörsen korrigierte der LME-Kupferpreis um rund 700 US-Dollar pro Tonne, was zu nachgebenden Notierungen im Altmetall-Großhandel führte.
Die steile Kursrally bei Buntmetallen legt eine Pause ein und zwingt Schrotthändler zu raschen Preisanpassungen bei Kupferschrott.
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voestalpine meldet Fortschritte beim EAF-Neubau Donawitz und genehmigt Logistik-Erweiterung
voestalpine berichtet über die erfolgreiche Montage der Elektrodentragarme am EAF Donawitz. Zudem wurden 100 Millionen Euro für die Ausbaustufe bis 2030 freigegeben.
Der Aufsichtsrat gibt 100 Millionen Euro frei, unter anderem für eine erweiterte Schrottlogistik am Standort Donawitz.
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BMW Group schließt Forschungsprojekt FSCM ab: Über 100.000 Fahrzeugkomponenten aus recyceltem Stahlschrott gefertigt
Das vom BMWK geförderte Projekt „Future Sustainable Car Materials“ zeigt seriennahe Wege für die Automobil-Kreislaufwirtschaft auf. Im Werk Leipzig wurden über 100.000 Serienteile aus recyceltem Stahlschrott gefertigt.
Im Rahmen des FSCM-Projekts fertigte BMW im Werk Leipzig mehr als 100.000 Serienteile aus recyceltem Stahlschrott und integrierte diese erfolgreich in die laufende Neufahrzeug-Serienproduktion.
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DIWASS-Praxisbericht nach drei Monaten: Digitale Pflichten und Anhang-VII-Übergangsfrist für Metallschrott
Drei Monate nach dem Stichtag der EU-Abfallverbringungsverordnung (EU) 2024/1157 bilanzieren Vollzugsbehörden die DIWASS-Nutzung. Für grüne Schrottverbringungen gilt noch die Anhang-VII-Übergangsfrist bis Jahresende.
Die Pflicht zur Standortregistrierung im DIWASS-System betrifft alle grenzüberschreitenden Schrotthändler in DE und AT; für Anhang VII greift noch die Papier-Übergangslösung.
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KrWG-Novellierungsentwurf: Branchenkritik an bürokratischen Nachweispflichten für Abfallende und Sekundärmetalle
Der aktuelle Referentenentwurf zur Novelle des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) stößt bei Recyclingverbänden auf Kritik. Grund sind bürokratische Auflagen beim Erreichen des End-of-Waste-Status.
Schrott- und Metallverbände fordern praxistaugliche und bundeseinheitliche End-of-Waste-Verfahren für Eisen- und NE-Metalle.
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LME-Kupferrallye stoppt nach Rekordhoch: Buntmetall-Schrottpreise in Deutschland geben Ende August nach
Nach einem Allzeithoch Mitte August korrigieren die LME-Kupferkurse spürbar. Der deutsche NE-Schrottgroßhandel reagiert mit Preisabschlägen von bis zu 10 Euro je 100 kg bei Kupferschrott sowie leichten Rückgängen bei Blei und Aluminium.
Nach dem Erreichen des historischen Höchststands an der LME am 17. August sanken die Großhandelseinkaufspreise für Kupferschrott in Deutschland in der dritten Augustwoche um bis zu 10 Euro je 100 kg.
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Statistisches Bundesamt: Deutscher Stahlschrott-Außenhandel verzeichnet H1-Plus durch stark steigende Exporte nach Österreich und Italien
Im ersten Halbjahr 2026 stiegen Deutschlands Stahlschrottexporte um 1 % auf 4,05 Millionen Tonnen. Während die Ausfuhren nach Luxemburg stark einbrachen, verzeichneten die Schrottlieferungen nach Österreich und Italien kräftige Zuwächse.
Der deutsche Stahlschrottexport nach Österreich und Italien zog im ersten Halbjahr 2026 spürbar an, während Exporte nach Luxemburg um über ein Fünftel zurückgingen.
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