voestalpine meldet Fortschritte beim EAF-Neubau Donawitz und genehmigt Logistik-Erweiterung
voestalpine berichtet über die erfolgreiche Montage der Elektrodentragarme am EAF Donawitz. Zudem wurden 100 Millionen Euro für die Ausbaustufe bis 2030 freigegeben.
Der Aufsichtsrat gibt 100 Millionen Euro frei, unter anderem für eine erweiterte Schrottlogistik am Standort Donawitz.
Der österreichische Stahl- und Technologiekonzern voestalpine verzeichnet wesentliche Fortschritte beim Umbau seiner Schmelzkapazitäten. Am Standort Donawitz schreitet die Montage des neuen Elektrolichtbogenofen-Aggregats (EAF) zügig voran. Mittlerweile wurden die zentralen Elektrodentragarme für das Schmelzsystem montiert.
Um die Rohstoffversorgung für die ab 2027 startende CO₂-arme Stahlroute sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat zusätzlich rund 100 Millionen Euro für Weiterentwicklungen bis 2030 freigegeben. Ein Schwerpunkt dieser Mittel liegt in der Erweiterung der Schrottlogistik, der Netzanbindung sowie einer dritten Sekundärmetallurgie-Linie.
Der Elektrolichtbogenofen wird in Donawitz künftig hauptsächlich auf der Basis von aufbereitetem Stahlschrott und HBI (Hot Briquetted Iron) betrieben. Die Anpassung der Infrastruktur unterstreicht die enorme Bedeutung von qualitativ hochwertigem Schrott als strategischem Primärrohstoff für die österreichische Stahlindustrie.
Für deutsche Schrotthändler: Süddeutsche Schrotthändler können sich auf vergrößerte Abnahmemengen und langfristige Schrottlieferverträge in Richtung Österreich einstellen.
Für österreichische Schrotthändler: Österreichische Schrotthändler profitieren direkt vom Ausbau der Schrottannahme- und Logistikinfrastruktur in Donawitz, da qualitativ hochwertiger Schrott zum zentralen Einsatzstoff wird.
Ref: RR-20260828-05