Kraftwerk Voerde gesprengt: 30.000 Tonnen Stahlschrott für das Metallrecycling
Mit der erfolgreichen Sprengung von Kesselhaus B am RWE-Standort Voerde fallen rund 30.000 Tonnen Stahlschrott an. Die Aufarbeitung erfolgt durch PORR Becker.
Ein Großanfall von rund 30.000 Tonnen Schwerschrott wird in den kommenden Wochen dem Aufbereitungs- und Schmelzkreislauf zugeführt.
Am ehemaligen RWE-Steinkohlekraftwerksstandort Voerde wurden am 28. August 2026 das Kesselhaus B sowie zwei Rauchgasentstickungsanlagen (DeNOx) erfolgreich gesprengt. Durch den Abbruch fallen auf einen Schlag rund 30.000 Tonnen Stahlschrott und metallische Rückbaumaterialien an.
Die Rückbau- und Verwertungsarbeiten werden im Auftrag von RWE durch die PORR Becker Abbruchtechnik durchgeführt. In den kommenden Wochen soll der Schrott vor Ort vorzerkleinert, sortiert und per Binnenschiff sowie Lkw zu Schrottverwertern und Stahlwerken transportiert werden.
Der Abbruch ist Teil der Standortfreimachung für neue Energieinfrastrukturprojekte. Der verhältnismäßig große Schrottanfall sorgt in der Region Rhein-Ruhr kurzfristig für ein erhöhtes Angebot an schwerem Abbruchschrott.
Für deutsche Schrotthändler: Regionale Schrotthändler und Hütten im NRW-Raum sehen kurzfristig eine spürbare Zufuhr von Abbruch- und Schwerschrottsorten auf den lokalen Markt.
Für österreichische Schrotthändler: Kaum direkte Auswirkungen auf AT, unterstreicht aber den anhaltenden Trend von Großabbrüchen im Zuge der Energiewende.
Ref: RR-20260831-01