Österreichisches EDM-System: Updates bei eVerbringung lösen DIWASS-Übertragungsfehler
Das österreichische Klimaschutzministerium (BMLUK) hat Anpassungen in der EDM-Anwendung eVerbringung vorgenommen, um Übertragungs- und Berechtigungsfehler zum zentralen EU-System DIWASS zu beheben.
Durch die Korrekturen im EDM-System können Transport- und Verwertungsmeldungen für notifizierte Metallschrott-Verbringungen wieder fehlerfrei digital übermittelt werden.
Seit der verpflichtenden Umstellung grenzüberschreitender Notifizierungsverfahren auf die EU-Plattform DIWASS im Mai 2026 kam es in den Schnittstellen nationaler Datensysteme vereinzelt zu Übertragungsverzögerungen. Das österreichische Umweltportal EDM (edm.gv.at) hat im August 2026 Wartungs- und Schnittstellen-Updates für die Anwendung eVerbringung eingespielt.
Mit den jüngsten Release-Anpassungen wurden Berechtigungskonflikte bei der Übermittlung von Transport- und Verwertungsmeldungen (EM und VBM) an das zentrale EU-System behoben. Zudem wurde die digitale Verarbeitung von Notifizierungsdokumenten nach der neuen Abfallverbringungsverordnung (EU) 2024/1157 stabilisiert.
Österreichische Marktteilnehmer und internationale Handelspartner sind aufgefordert, ihre im EDM hinterlegten Kontaktdaten für Verbringungen auf aktuellem Stand zu halten, um eine automatische Synchronisation mit DIWASS sicherzustellen.
Für deutsche Schrotthändler: Deutsche Entsorger und Händler, die notifizierungspflichtige Schrottverbreitungen mit Österreich durchführen, profitieren von einer störungsfreieren Datenübermittlung zwischen den Behördensystemen.
Für österreichische Schrotthändler: Österreichische Schrotthändler und Frächter müssen bei der Einreichung elektronischer Verbringungsmeldungen im EDM keine Systemabbrüche bei der Schnittstellenverbindung zu DIWASS mehr befürchten.
Ref: RR-20260828-02