Glossar

Was ist ein Wiegeschein und warum ist er für die Abrechnung entscheidend?

Ein Wiegeschein ist der Beleg über das geeicht ermittelte Gewicht einer Lieferung. Er hält Brutto, Tara und Netto fest und bildet die verbindliche Mengengrundlage für die Abrechnung von Schrott- und Metalllieferungen.

Was dahintersteckt

Der Wiegeschein entsteht an einer geeichten Waage — meist einer Fahrzeug- oder Brückenwaage. Erfasst werden das Bruttogewicht (Fahrzeug mit Ladung), die Tara (Leergewicht) und daraus das Nettogewicht der Ladung, dazu Datum, Uhrzeit, Kennzeichen und Materialbezeichnung. Weil die Waage der Eichpflicht unterliegt, ist das ausgewiesene Gewicht rechtlich verbindlich und für beide Seiten nachvollziehbar. Bei Streit über die Menge ist der Wiegeschein das zentrale Beweismittel.

Warum das für Sie zählt

Bei mengenbasierter Abrechnung ist das Gewicht der halbe Preis — Fehler oder unklare Verwiegung kosten direkt Geld. Eine geeichte Verwiegung mit sauberem Wiegeschein schützt Sie vor nachträglichen Abzügen und macht die Menge unstrittig. Wir bestehen auf geeichter Verwiegung und dokumentieren jeden Schritt nachvollziehbar. Mehr dazu unter Verwertungsberatung; wie das Material vorher bewertet wird, unter Materialbewertung.

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