Glossar

Was ist Zurik und worin unterscheidet es sich von Zorba?

Zurik ist eine Nichteisen-Schrottfraktion aus dem Schredderprozess, die per sensorgestützter Sortierung gewonnen wird und überwiegend aus Edelstahl besteht, dazu isolierter Kupferdraht und weitere Metalle. Zorba dagegen ist überwiegend Aluminium.

Was dahintersteckt

Wie Zorba stammt der Begriff aus den ISRI-Spezifikationen des US-Recyclingverbands ReMA (vormals ISRI). Zurik entsteht aus dem, was der Wirbelstrom beim Zorba-Prozess liegen lässt: Weil austenitischer Edelstahl kaum elektrisch leitet, wird er dort nicht abgeschieden und erst per sensorgestützter Sortierung — etwa Induktions- oder Röntgensensor — herausgeholt. Das Ergebnis besteht überwiegend aus Edelstahl, dazu kommen isolierter Kupferdraht, Aluminium, Kupfer, Blei, Nickel, Zinn und Zink. Der Unterschied zu Zorba liegt damit in beidem: im Trennverfahren und im vorherrschenden Metall.

Warum das für Sie zählt

Wie bei jeder Mischfraktion entscheidet der tatsächliche Materialgehalt über den Wert — und der wird per Analyse bestimmt, nicht geschätzt. Für Sie heißt das: Je genauer die Fraktion bekannt ist, desto verlässlicher die Abrechnung. Wie wir Zusammensetzung und Wert ermitteln, lesen Sie unter Materialbewertung und Verwertungsberatung.

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