Bundeskartellamt genehmigt Mehrheitsübernahme der Neumann-Gruppe durch Igneo
Das Bundeskartellamt hat die Mehrheitsübernahme der Neumann-Gruppe durch Igneo Infrastructure Partners freigegeben. Das Unternehmen ist ein führender deutscher Verwerter von Müllverbrennungsschlacken und Rückgewinner von Metallschrotten.
Die Freigabe sichert die Finanzierung für den Ausbau moderner Schlackeauffbereitung und Metallrückgewinnung in Deutschland.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Mehrheitsanteile an der Neumann-Gruppe durch die britische Investmentgesellschaft Igneo Infrastructure Partners wettbewerbsrechtlich genehmigt. Die Neumann-Gruppe mit Hauptsitz im sachsen-anhaltischen Burg bei Magdeburg zählt zu den führenden deutschen Spezialisten für die Aufbereitung von Müllverbrennungsschlacken und die Rückgewinnung von Eisen- und NE-Metallschrotten.
Mit dem Einstieg des Finanzinvestors erhält das Recyclingunternehmen frisches Kapital und strategischen Rückhalt, um den Ausbau automatisierter Sortier- und Rückgewinnungsanlagen voranzutreiben. Dadurch sollen die Quoten zur Rückgewinnung hochwertiger Sekundärmetalle aus mineralischen Abfällen weiter gesteigert werden.
Für den Metall- und Schrottsektor zeigt die Freigabe das anhaltend starke Interesse von Infrastrukturinvestoren an spezialisierten Verwertungsbetrieben, die als wichtige Sekundärrohstoff-Lieferanten für die europäische Metallindustrie agieren.
Für deutsche Schrotthändler: Sichert langfristig Kapazitäten bei der industriellen Rückgewinnung von Bunt- und Eisenschrotten aus MVA-Schlacken für den deutschen Rohstoffmarkt.
Für österreichische Schrotthändler: Signalisiert fortschreitende Konsolidierung im mitteleuropäischen Schlackerecycling mit Auswirkungen auf grenzüberschreitende Sekundärmetall-Lieferketten.
Ref: RR-20260907-03